Blähungen Baby

Mit dem Baby durch die Blähhölle

Das schönste Erlebnis für frischgebackene Eltern ist die Geburt ihres eigenen Sonnenscheins. Das Glück ist nicht in Worte zu fassen und das Leben als Familie kann losgehen. In den ersten Monaten gibt es für die Eltern und ihren Schützling viel zu entdecken. Das Baby wächst sehr schnell und auch seine Organe bilden sich nun vollständig aus. Somit kann auch schnell Chaos im neuen Familienleben entstehen und sogenannte Schreiattacken können beim Baby auftreten. Eltern sind oft ratlos und wissen nicht, was ihrem Kind fehlt. Häufig wird von einer Dreimonatskolik gesprochen. Das Baby nimmt durch das Trinken, weinen und atmen zu viel Luft in den Bauch auf und schafft es nicht diese wieder los zu werden. Aufgrund eines noch nicht vollständigen Verdauungssystem kommt es zu Blähungen Baby.

Sind es wirklich Blähungen?

Das eine Baby hat manchmal mit mehr Luft im Bauch zu kämpfen, als ein anderes und so wissen Eltern nicht, ob auch ihr eigener Schatz davon betroffen ist. Wenn das Baby beim trinken an der Brust oder Flasche plötzlich aufhört und anfängt zu weinen oder sein Gesicht verzieht, so kann das ein Anzeichen dafür sein, dass sich zu viel Luft in seinem Bauch befindet, diese nicht los wird und Krämpfe entstehen. Auch wenn Mütter direkt nach dem Stillen ihr Baby hinlegen wollen und es dabei lautstark protestiert, kann das ein Zeichen für Blähungen sein. Es wird auch von Hebammen bestätigt das Babys, die an der Brust gestillt werden, weniger Probleme mit Blähungen haben, als Neugeborene die mit der Flasche ihre Milch bekommen. Durch das stillen an der Brust kann das Baby selber den Milchfluss bestimmen und trinkt dabei langsamer. Auch die Anatomie des kleinen Mundes passt mit der Brust perfekt zusammen so das die Luft keine Chance bekommen kann in den Bauch zu gelangen. Bei Neugeborenen die eine Flasche bekommen, können durch die Konstruktion des Saugers viel leichter Luft saugen.

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Luft im Bauch verhindern

Ganz verhindern kann kein Elternteil, das Luft in den Bauch des kleinen Sonnenscheins gelangt. Vorsichtsmaßnahmen können aber den Luftanteil deutlich verringern. Für Flaschenkinder gibt es schon die Möglichkeit, spezielle Sauger in Form einer weiblichen Brustwarze zu nutzen. Durch das Nachempfinden einer Brustwarze kann sich der kleine Mund viel besser anpassen. Auch das Füttern in einer liegenden Position kann die Luftzufuhr in den Bauch verstärken, so wird empfohlen, Flaschenbabys in einer halb aufrechten Position die Milchmahlzeit zu geben. Nach jeder Mahlzeit, sollte dem Kind die Möglichkeit gegeben werden in Ruhe aufzustoßen, so kann die Luft aus dem Bauch entschwinden. Doch auch für ein Bäuerchen brauchen Neugeborene manchmal viel Zeit. Für ein Bäuerchen gibt es drei Haltungen, die unterstützend für das Baby sein können.

– Die meisten Babys können am Besten über der Schulter ihrer Eltern aufstoßen. Das Baby mit dem Bauch zu sich in die Armbeuge legen, sodass das Köpfchen über der Schulter hängt. Mit einem leichten Klopfen oder Streicheln auf den Rücken kann das Baby in Ruhe aufstoßen.

– Eine weitere Haltung ist der Fliegergriff. Das Neugeborene wird mit dem Bauch auf den Unterarm der Eltern gelegt und die Hand stütz dabei das kleine Köpfchen.

– Auch beim aufrecht sitzen kann das Baby aufstoßen. Einfach den kleinen Schützling mit dem Rücken zu sich auf den Schoß setzten und mit einer Hand den Bauch halten. Das Baby leicht nach vorne kippen und den Rücken dabei streicheln.

Oftmals ist es hilfreich die Position zum aufstoßen zu wechseln, da es keine Garantie gibt, welche Haltung für ein Bäuerchen die Beste ist.

Weitere Tipps zur Vorbeugung von Blähungen bei Babys

Bei Müttern, die mit ihrer Brust stillen, sollten in erster Linie in der Stillzeit auf blähende Nahrungsmittel verzichten. Beim zubereiten der Flaschennahrung darf kein Schaum vom schütteln in der Flasche sein. Am besten die Nahrung mit einer Gabel rühren und vor dem Trinken ein paar Minuten ruhen lassen. Beim trinken mit der Flasche immer darauf achten, das der Sauger mit Milch gefüllt ist, so ist kein Platz für weitere Luft. Beim Neugeborenen mit größeren Problemen mit Blähungen, einfach mit der Hand leichte kreisende Bauchmassagen im Uhrzeigersinn machen. Kümmelöl ist für ein erfolgreiches Pupen eine große Unterstützung und schafft das die Luft im Bauch verschwindet. Kleine homöopathische Mittel können auch sehr unterstützend bei Blähungen Baby sein.

Wann sollte ein Arzt aufgesucht werden?

In erster Linie sollten Eltern immer einen Kinderarzt aufsuchen, wenn sie sich bezüglich ihres Schützlings unsicher sind.
Babys wachsen meistens durch mehr Selbstständigkeit in der Bewegung aus der schwierigen Phase heraus und die Blähungen werden weniger. Neugeborene, die jedoch nach jeder Mahlzeit schreien oder gar das Trinken verweigern, sollte sofort einen Arzt aufgesucht werden. Auch wenn der Stuhlgang flüssig, schaumig oder spritzend ist, ist das ein Zeichen, dass das Baby Probleme mit Blähungen hat. Selbst extrem harter Stuhl kann Blähungen verursachen und durch Hilfe vom Kinderarzt kann das Leiden gemindert werden. Bei Ernährungsproblemen sollte immer ein Arzt aufgesucht werden, der den Eltern unterstützend in der schwierigen Phase zur Seite stehen kann.