Blähungen Medikamente

Blähungen sind nach wie vor ein Thema, über das nur sehr ungern gesprochen wird. Obwohl sehr viele Menschen regelmäßig von Blähungen betroffen sind, wird über eine solche Beschwerde nur hinter vorgehaltener Hand beratschlagt. Vor allem in sehr unpassenden Momenten, wie etwa unter Freunden oder am Arbeitsplatz wünschen sich die Betroffenen jedoch eine schnelle Lösung des Problems. Dies kann durch Medikamente gegen Blähungen erfolgen. Wer sich über diese informieren möchte, der merkt schnell, dass sehr viele Produkte angeboten werden. Die Verwirrung ist deshalb schnell sehr groß, welche Blähungen Medikamente nun wirklich helfen und welche nicht. Der folgende Text soll deshalb eine Hilfe sein, um eine grobe Orientierung über die Produktvielfalt zu ermöglichen.

Die Möglichkeiten

Zunächst muss bei den Medikamenten gegen Blähungen unterschieden werden, ob es sich um ein rezeptfreies oder um ein rezeptpflichtiges Medikament handelt. Letztere sind besonders bei langanhaltenden oder sehr schmerzhaften Blähungen zu empfehlen. Hier sollte allerdings immer eine ausführliche Beratung durch den behandelnden Arzt stattfinden, da rezeptpflichtige Medikamente fast immer mit dem potenziellen Eintreten von Nebenwirkungen verbunden sind.

Die Wirkung der Medikamente gegen Blähungen

Wie bereits erwähnt findet sich eine Vielzahl an Medikamenten, die den Patienten schnelle Besserung verspricht. Diese sollen immer, mindestens einen der nachfolgend beschriebenen Effekte fördern, um die Blähungen zu verhindern oder lindern zu können. Erhältlich sind die Medikamente dabei in den unterschiedlichsten Formen. Üblich sind Tropfen, Kapseln oder Tabletten. Ein Wechsel zu einem anderen Medikament ist vor allem dann zu empfehlen, wenn dieses bei mehrmaliger Anwendung immer noch keine nennenswerten Erfolge erbringen kann.

Die entschäumenden Mittel

Blähungen entstehen meist durch kleine Gasblasen, die sich im Darmtrakt befinden und diesen Aufblähen. Eingeschlossen in den halbverdauten Speisebrei, sorgen sie je nach Stärke für unangenehme Verspannungen der Darmwände, die teilweise sehr schmerzhaft werden können. Die entschäumenden Wirkstoffe haben die Aufgabe diese Gasbläschen, auf natürlichem Wege schneller aus dem Körper heraus zu bringen. Dabei tritt das Medikament jedoch nicht in den Blutkreislauf ein. Dadurch können auch Nebenwirkungen weitgehend ausgeschlossene werden. Vor allem Produkte mit den Inhaltsstoffen Simethicon und Dimenticon haben eine entschäumenden Wirkung und helfen somit schnell den Betroffenen von seinen Blähungen zu befreien. Einzunehmen sind die Blähungen Medikamente nach oder während einer Mahlzeit. Dies sollte vorzugsweise das Abendessen sein, da die Wirkung dann während der Schlafphase eintreten kann.

Fehlende Verdauungsenzyme

Immer mehr Menschen leiden unter Lebensmittelunverträglichkeiten. Die bekanntesten sind die Laktose- oder die Glutenintoleranz. Werden Lebensmittel, die diese Enzyme enthalten dennoch verzehrt sind schmerzhafte Blähungen meist absehbar. Dies liegt daran, dass der eigene Körper in einem solchen Fall nicht in der Lage ist, die Speisen richtig zu verdauen. Dies liegt wiederum daran, dass der Körper das benötigte Enzym gar nicht oder nicht in einer ausreichenden Menge produziert. Da die Blähungen in einem solchen Fall jedoch sehr absehbar sind, können die Medikamente bereits präventiv eingenommen werden. Diese Medikamente enthalten das benötigte Enzym und sorgen somit für einen reibungslosen Verdauungsprozess. Ob tatsächlich eine Unverträglichkeit besteht sollte jedoch vorab von einem Arzt, durch einen entsprechenden Test überprüft werden.

Mittel gegen Krämpfe

Blähungen treten, wie bereits angesprochen nicht selten im Zusammenhang mit schmerzhaften Krämpfen auf. Dies kann im schlimmsten Fall sogar kolikartige Dimensionen annehmen, die das Leben des Betroffenen stark einschränken. In einem solchen Fall, in dem eine präventive Einnahme bereits zu spät ist, sollten Medikamente eingenommen werden, welche die Krämpfe lösen. Auch hier ist das angebotene Produktspektrum sehr groß. Wichtig ist darauf zu achten, dass das jeweilige Medikament mindestens einen der folgenden Wirkstoffe enthält. Besonders Mebeverin, Trospiumchlorid oder Butylscopolamin können in einem solchen Fall eine schnelle Hilfe sein, denn sie sorgen für eine Entspannung des Darms. Es sollte jedoch beachtet werden, dass die Ursache durch die Medikamente nicht behoben wird. Außerdem sind Medikamente gegen Krämpfe nicht selten auch verschreibungspflichtig.

 

Ursachen der Blähungen

Auch, wenn die Medikamente gegen Blähungen oft die schnelle und zuverlässige Lösung in der Not darstellen, sollte trotzdem versucht werden die Ursache des Problems zu finden. Wer unter so starken Blähungen leidet, dass er bereit ist, eventuell auch regelmäßig Medikamente gegen Blähungen zur Linderung einzunehmen, der sollte sich auf jeden Fall informieren, worin die Ursache für dieses Problem liegen könnte. Blähungen können etwa durch das Verschlucken von Luft entstehen. Was im ersten Moment merkwürdig klingt, passiert den meisten Menschen häufiger als gedacht. Aber auch die übermäßige Gasbildung im Darm, verursacht durch Nahrung stellt einen wichtigen Faktor bei der Entstehung von Blähungen dar. Meist liegt der typische Blähbauch daran, dass eine Person Nahrungsmittel verzehrt, welche bei ihr Blähungen verursachen. Sehr häufig sind dies etwa Hülsenfrüchte oder Zwiebeln. Auch Bohnen gelten hier als typisch. Auch ein Mangel an Bewegung fördert, durch die verlangsamte Verdauung die Entstehung von Gasen. Zu ungesunde Speisen und ein zu hastiges Essen wirken sich ebenfalls negativ auf die Verdauung aus. Wer sicher gehen will, der verzichtet außerdem auf kohlensäurehaltige Getränke und Koffein.

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