Blähungen nach dem Essen – Ursachen und Hilfe

Es gibt doch wohl nichts, das unangenehmer ist als Blähungen. Meist fängt es im Bereich des Bauches an zu grummeln und dann treten sie ein, ausgerechnet dann, wenn es für einen selbst sehr unpassend ist. Ob auf der Arbeit, beim geselligen Miteinander mit Freunden oder Bekannten, auf Feiern oder wo auch immer man sich in der Öffentlichkeit befindet. Man schämt sich für den äußerst unangenehmen Geruch und kann sie nur schwer zurückhalten. Doch woher kommen Blähungen und was kann man machen um ihnen entgegen zu wirken?

Blähungen nach dem essen

Viele Menschen leiden unter den Blähungen, die nach bestimmter Nahrungsaufnahme erfolgen. So individuell wie jeder einzelne Mensch ist, so ist auch die Reaktion des Darmes auf bestimmte Lebensmittel. Folglich sollte darauf geachtet werden was man isst und in welcher Kombination die Blähungen auftauchen, Das Essen kann dann vermieden werden. Häufig treten sie auf, wenn man Gemüsearten wie Kohl, Erbsen, Zwiebeln verzehrt hat. Dieses Gemüse bläht den Darm auf, es kommt zur Entstehung der berühmten Gase. Wenn man weiß, dass man diese Sorten nicht verträgt, sollten man diese nur dann essen, wenn einen die folgenden Blähungen nicht stören.

Ballaststoffe

Auch eine Ernährung die sehr ballaststoffreich ist, begünstigt die Gasbildung im Darm. Bei übermäßigem Verzehr, kann der Körper nur einen Teil der darin sich befindenden Kohlenhydrate verarbeiten, der Rest wird dann im Darm verdaut, es entstehen die Gase. Besonders reich an Ballastoffen sind Hülsenfrüchte, Obst und Vollkornprodukte. Anderseits sollte gesagt werden, dass Ballaststoffe auch sehr wichtig für die Darmgesundheit sind. Durch diese werden Bakterien im Darm abgetötet und der Stoffwechsel, wie auch die Verdauung werden angeregt, sofern man diese in Maßen verzehrt.

Lactose- und Fructoseintoleranz

Wenn man unter Blähungen nach dem essen von Milchprodukten klagt, kann dies auf eine Lactoseintoleranz rückführbar sein. Der Körper kann den Milchzucker nicht verwerten und es gelingt ihm nur schwer den zu verdauen, dadurch bilden sich die unangenehmen Gase, die bis hin zu Durchfällen führen können. Am besten beobachtet man dies eine Zeit lang, wenn man immer nach der Zufuhr von Milchprodukten Blähungen bekommt, kann man dann ein Zeit lang auf diese verzichten. Sind die Blähungen nicht mehr aufgetreten, kann man seinen Hausarzt aufsuchen und ihm das Problem, seine Erfahrungen schildern. Dieser kann dann einen Bluttest machen. Wird die Intoleranz diagnostiziert, kann man den Blähungen entgegenwirken, in dem man vor dem Verzehr von Milchprodukten Lactasetabletten (erhältlich in Drogerien und Apotheken) zu sich nimmt. Diese spalten den Milchzucker auf und sind demnach für den Darm einfacher zu verdauen. Oder man greift auf lactosefreie Produkte zurück, die es mittlerweile in jedem Supermarkt zu finden gibt.
Gleiches gilt für die Fructoseintoleranz, die vermehrt in Erscheinung tritt. Bei dieser Intoleranz verträgt der Körper den Fruchtzucker nicht, reagiert mit Blähungen, da er diesen nur schwer verdauen kann. Hier kann man wie bei der Lactoseintoleranz verfahren.

Tipps zur Vermeidung und zur Hilfe bei Blähungen

Zur schnellen Hilfe eignen sich Kohletabletten (erhältlich in Drogerien und Apotheken), diese binden die Gase, was zur schnellen Entblähung des Darmes führt.
Ein weiteres bewährtes Mittel gegen die Blähungen nach dem Essen ist auch Kümmel-Fencheltee. Genießt man den in kleinen Schlücken, wirkt er sich angenehm auf den Darm aus, das Blähgefühl lässt nach, der Bauch wird flacher.

Zudem ist es ratsam sein Essen langsam zu sich zu nehmen, nicht eilig hinunter schlingen, das führt meist auch zu Blähungen.
Generell sollte man darauf achten genügend Wasser zu trinken, das hilft dem Darm bei seiner Arbeit, es kommt seltener zur Gasbildung.

Auch ist es sinnvoll sich ausgewogen zu ernähren, seinen Körper nicht mit zu viel Zucker und Fett zu versorgen. So kann der Darm das Essen besser verdauen. Wenn man sich dann noch genügend bewegt und Energie verbrennt, entlastet man den Darm ungemein.

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