Schmerzhafte Blähungen

Oft kommt es vor, dass der Bauch schmerzt und gen Mittag hin immer dicker wird. Er bläht sich auf. Wer morgens noch schlank und rank aussieht und am Mittag eine kleine Murmel mit sich trägt, leidet wahrscheinlich unter Blähungen. Gerade nach dem Essen werden sie besonders schlimm, oft kommt es auch zu Schmerzen. Dabei ist ein aufgeblähter Bauch eine ganz natürliche Reaktion bei der Verdauung der Speisen. Denn nicht alle Nahrungsmittel sind dem Körper lieb. Viel Fruktose, Laktose oder Gluten zum Beispiel sind schwer verdaulich. Beim Prozess der Verarbeitung kommt es dann zur Gärung. Und beim Gären entstehen Gase. So setzt sich der Blähbauch dann aus Methan-, Stickstoff und Kohlendioxidgasen und Schwefelverbindungen zusammen. Da diese Gase meist nicht einfach entweichen können, da es jedem hochpeinlich ist, die Winde ziehen zu lassen oder zu rülpsen, stauen sie sich im Darm an und verursachen durch den steigenden Druck Schmerzen.

Schmerzhafte Blähungen – wie vorbeugen?

Die unschönen Blähungen, die schmerzhaft sind und die Kleidung am Körper spannen lassen, müssen aber nicht dem Alltag angehören. Wenn sie immer wieder schmerzhaft zurückkommen, empfiehlt es sich sicher, den Rat eines Arztes einzuholen. Denn neben den Unverträglichkeiten, kann er auch andere Ursachen wie zum Beispiel das Reizdarmsyndrom feststellen. Und wenn man die Ursachen kennt, ist die Selbsthilfe gleich viel einfacher.

Um selbst herauszubekommen, wieso es immer wieder zu schmerzhaften Blähungen kommt, kann man sich anhand der Nahrung testen. Man lässt dabei für mindestens eine Woche jeweils eine Kategorie von Speisen aus seiner Ernährung heraus, die oft für Blähungen verantwortlich sind. Dies sind zum Beispiel balaststoffreiche Lebensmittel aus Vollkorn, Milchprodukte, Produkte, in denen Gluten steckt oder Obst und Gemüse mit viel Fruktose. Nehmen die Blähungen ab, wenn die Nahrung verändert wird, kann man mit fast sicherer Gewissheit behaupten, die Ursache gefunden zu haben.

Ein weiterer Tipp, um Blähungen vorzubeugen ist, die Essgewohnheit an sich umzustellen. Statt drei großen Mahlzeiten sollte man lieber mehrere kleinere Mahlzeiten zu sich nehmen. Dann bekommt der Verdauungstrakt nicht auf einmal so viel zu tun und setzt nicht so viele Gase frei.

Es entlastet den Darm auch, sich viel an der frischen Luft zu bewegen. Nach dem Essen eine Runde spazieren hilft, den Darm in Schwung zu bringen. Dann verdaut er auch besser. Zudem können sich die Gase bei Bewegung nicht stauen und besser entweichen.

Wie weiter oben schon erwähnt, können schmerzhafte Blähungen auch aus der eigenen Psychologie kommen. Schraubt man bewusst seinen Stresspegel nach unten und atmet einmal mehr ganz tief durch, lösen sich körperliche Blockaden ganz von allein.

Es kann auch helfen, bestimmte Kräuter und Pflanzen gegen die Blähungen, beziehungsweise vorbeugend zu benutzen. Ein kleines bisschen Kümmel im Essen oder pur nach dem Essen, helfen dem Darm, nicht zu verkrampfen und besser zu verdauen. Auch Fenchel und Pfefferminze sind dafür bekannt, bekömmlich zu sein und die Darmtätigkeit zu unterstützen.

medpex Versandapotheke