Stinkende Blähungen

Wenn Blähungen zur Qual werden

Wer kennt sie nicht, diese lästigen Blähungen, die mitunter einen ganzen Tag lang anhalten und zudem auch noch übel stinken? Ob auf der Arbeit, in der U-Bahn oder daheim – Blähungen können ganz schön unangenehm sein und den routinierten Alltag durcheinanderbringen. Doch was genau ist die Ursache so genannter Flatulenzen und was kann man dagegen tun? Wir geben einen Überblick über dieses oft so verschwiegene Thema und auch einige Tipps, wie man den stinkenden Darmwinden entgegenwirken kann.

Was sind Blähungen und warum entstehen sie?

Blähungen entstehen durch übermäßige Ansammlung von Luft oder Gasen im Verdauungstrakt. Der Darm kündigt mit oftmals hörbaren Geräuschen an, dass er aufgebläht ist und diese Gase entweichen müssen. Resultat sind stinkende Winde, die über einen längeren Zeitraum in regelmäßigen Abständen wiederkehren.

Es gibt viele verschiedene Ursachen von Blähungen, denen man mit unterschiedlichen Mitteln entgegenwirken kann. Je nach Grund und Dauer der lästigen Darmwinde können bereits pflanzliche Mittel oder der Verzicht auf bestimmte Nahrungsmittel bei der Bekämpfung hilfreich sein. Meistens sind Flatulenzen harmloser Natur und klingen nach ein bis zwei Tagen von selbst wieder ab, aber natürlich können immer wiederkehrende Blähungen auch Symptom oder Begleiterscheinung einer ernsteren Krankheit sein. Daher ist es sicherlich nicht verkehrt, bei andauernden Darmproblemen einen Facharzt aufzusuchen und sich einmal gründlich durchchecken zu lassen.

Übermäßiger Verzehr blähender Nahrungsmittel

Wer viel und gerne blähende Lebensmittel zu sich nimmt, der hat womöglich öfter mit anhaltenden Flatulenzen zu kämpfen. Ob Bohnen, Kohl, Zwiebeln, Beerenobst oder fettreiche Suppen – je nach Empfindlichkeit des Essers können solche Speisen für die lästigen Blähungen verantwortlich sein. Zudem ist ein sehr hektisches Essen eher ungesund für den Körper und ist nicht selten Schuld daran, dass sich übermäßig viele Gase im Bauchraum sammeln.

Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten

Viele Menschen, die häufig unter stark stinkenden Blähungen leiden, wissen mitunter gar nicht, dass vielleicht eine Nahrungsmittelunverträglichkeit für dieses lästige Problem verantwortlich ist. So leiden viele von Blähungen Betroffene unter anderem an einer Laktose-Intoleranz oder einer Gluten-Unverträglichkeit. Neben starken Darmwinden kommt es häufig auch zu starken Bauchschmerzen und Durchfall.

Nebenwirkungen von Medikamenten

Viele Medikamente haben Nebenwirkungen, mal sehr unangenehme, mal eher weniger schlimme. Stinkende Blähungen sind nicht selten eine Begleiterscheinung bzw. Nebenwirkung der Einnahme eines bestimmten Medikamentes, welches nicht regelmäßig eingenommen wird. So verursacht zum Beispiel die längere Einnahme von Antibiotika eine Resistenz bestimmter Bakterien und Pilze, die sich im Körper verbreiten und so für übel riechende Darmwinde und Bauchschmerzen verantwortlich sind.

Weitere Ursachen von stinkenden Blähungen

Selbst das Atmen und Reden ist Auslöser von Flatulenzen, denn hierbei verschluckt der Mensch übermäßig viel Luft, die dann später wieder entweichen muss. Wer also viel und gerne redet, der wird des Öfteren sicherlich von Blähungen heimgesucht, die dann aber eher harmloser Natur sind.
Auch Stress fördert das übermäßige Entweichen von Darmwinden. Ist man sehr aufgeregt – ob im positiven oder negativen Sinne – muss man vermehrt zur Toilette. Angekündigt wird dieser Toilettengang oftmals mit hörbaren Darmgeräuschen und Flatulenzen.
In den seltensten Fällen sind anhaltende stinkende Blähungen Anzeichen bzw. Begleiterscheinung von ernsten Krankheiten, wie zum Beispiel Darmkrebs oder einer Gastritis.

Was hilft gegen lästige Blähungen?

Wie bereits gesagt, sind Blähungen oft harmloser Natur und klingen meist nach kurzer Zeit wieder von selbst ab. Natürlich können sie aber auch sehr lästig sein und den Tag sehr unangenehm werden lassen. Daher gibt es viele Hausmittel, aber auch Therapien, mit denen man den lästigen Darmwinden zu Leibe rücken kann.

Pflanzliche Mittel und Hausmittel gegen Blähungen

Handelt es sich ausschließlich um stinkende Winde, die man loswerden möchte, dann empfehlen sich Präparate auf pflanzlicher Basis, die der übermäßigen Ansammlung von Luft und Gasen im Verdauungstrakt entgegenwirken. Dazu zählen unter anderem Mittel wie Sab Simplex oder Lefax, was übrigens auch bei Dreimonatscholiken von Säuglingen besonders effektiv ist.
Oftmals reichen bereits bestimmte Tees oder auch Gewürze, den Magen zu beruhigen und so Herr über die Flatulenzen zu werden. Besonders hilfreich ist Kümmel und Fenchel. Also ruhig den einen oder anderen Tee trinken oder das leckere Essen mit diesen Gewürzen versehen und schon sind stinkende Blähungen buchstäblich schnell verflogen. Auch das Kirschkernkissen und die Wärmflasche sind sehr wohltuend gegen den Blähbauch und können Abhilfe schaffen.
Übrigens sollte bei andauernden Blähungen selbstverständlich auf blähende Nahrungsmittel weitgehend verzichtet werden!

Wenn nichts mehr hilft

Sollten weitere Symptome, wie Druckschmerz, ständiges Völlegefühl, Durchfall und Übelkeit auftreten, ist es ratsam, einen Arzt aufzusuchen, der nach der Ursache der unangenehmen Blähungen schaut. Man sollte sich für sein Problem keinesfalls schämen und lieber einmal mehr den Ursachen der Flatulenzen auf den Grund gehen. Ein Arzt kann mithilfe von Ultraschalls, Bluttests, Magen-Darm-Spiegelungen oder auch Intoleranz-Tests sicherlich herausfinden, was die andauernden Darmwinde verursacht und geeignete Therapiemaßnahmen einleiten.

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