Was hilft gegen Blähungen?

Verschiedene Ursachen

Die Gasbildung im Darm kann viele verschiedene Ursachen haben, weshalb es wichtig ist herauszufinden, weshalb man unter dieser unangenehmen Gasbildung im Darm leidet. Erst, wenn man die Ursache herausgefunden hat, kann man wirksam gegen dieses schmerzhafte und unangenehme Phänomen vorgehen und es besiegen.

Nahrungsunverträglickeiten

Oft kann es zu dieser vermehrten Gasbildung kommen, wenn man eine Nahrungsmittelunverträglichkeit hat und der Körper dann mit diesen Gasen auf die Unverträglichkeit reagiert. Im Falle von anhaltenden Beschwerden empfiehlt es sich einen Test auf solche Unverträglichkeiten zu machen, damit man im Falle einer solchen Unverträglichkeit gegen diese vorgehen kann und den Schmerzen ein Ende bereiten kann.
Wenn man nicht sofort einen Test machen möchte, dann kann man auch ein Ernährungs-Tagebuch führen und sich genau aufschreiben, was man wann gegessen hat und wann die Schmerzen und Beschwerden auftreten. Sollten sich diese immer wieder nach bestimmten Mahlzeiten präsentieren, sollte man versuchen die Mahlzeiten von dem Speiseplan zu streichen und zu sehen, ob die sich die Gasbildung einstellt oder nicht.

Eine Darmreinigung

Gegen sehr starke Beschwerden kann man auch mit einer Darmreinigung vorgehen. Diese besteht darin, dass man den Darm mit Bentonit, Psyllium und einem Probiotikum reinigt und somit die Darmflora, welche bei Blähungen gestört und aus dem Gleichgewicht gebracht wird, wieder ins fließen zu bringen und die Beschwerden los zu werden. Als Mineralerde bestitzt Bentonit eine hohe Bindungsfähigkeit. Dies hat den Vorteil, dass dieser Wirkstoff im Darm sämtliche Toxine und Darmgase bindet, welche die Schmerzen bei Blähungen verursachen. Wenn die Gase und Toxine einmal gebunden sind können sie ganz leicht ausgeschieden werden. Auch ein unregelmäßiger Stuhlgang ist eine unangenehme Begeleiterscheinung der Gasbildung, was oft dazu führt, dass man mit Schmerzen auf der Toilette sitzt, sich jedoch kein Stuhlgang bemerkbar macht. Dank dem Psyllium wird der Stuhlgang wieder reguliert, da dank ihm die Darmschleimhaut, welche gereizt ist, wieder beruhigt und es den hilfreichen Darmbakterien somit einfacher macht sich wieder im Darm anzusiedeln und den Stuhlgang zu regulieren. Die zusätzlichen Probiotika helfen den Bakterien noch ein Stück mehr, sich wiederim Darm anzusiedeln. Mit so einer Darmreinigung scheidet man Gase und Toxine aus, beruhigt den Darm und die Darmflora und reguliert den Stuhlgang wieder.

Eine ungesunde Ernährung als Ursache

Viel Getreide und viel Zucker sorgen dafür, dass sich Gase leichter und schneller bilden, als einem lieb ist. Vor allem Produkte mit Zuckeraustauschstoffen begünstigen diesen Vorgang im Darm, weshalb man diese weitestgehend meiden sollte, um seinem Darm etwas Gutes zu tun. Mit einer Ernährungsumstellung kann man viel erreichen und dem unangenehmen Schmerzen im Darm gut und schnell entgegenwirken, wenn man auf eine überschüssige Getreidezufuhr und zu viel tierisches Eiweiß achtet. Auch Gewürzfertigmischungen führen häufig zur überschüssigen Gasbildung, weshalb man auf Hausmannskost zurückgreifen und sich seine Speisen mit frischen Gewürzen selbst zubereiten und würzen sollte.

Ein regelmäßiges Essverhalten

In der heutigen Gesellschaft ist Stress ein ständiger Begleiter, welcher unter Anderem auch eine Ursache für die Schmerzen sein kann. Dieser Stress führt häufig dazu, dass man sich nicht genug Zeit für die Mahlzeiten nimmt, und diese zwischen Tür und Angel im wahrsten Sinne des Wortes verschlingt. Um dieser unangenehmen Gasbildung vorzubeugen sollte man sich beim Essen Zeit lassen und vor Allem regelmäßige Mahlzeiten zu sich nehmen. Zudem ist es wichtig nicht zu viel zu trinken, wenn man isst. Vor allem mit Kohlesäure versetztes Wasser sorgt dafür, dass viele Gase in den Darm gelangen, was wiederrum dazu führt, dass Flatulenzen begünstigt werden. Man sollte außerhalb der Mahlzeiten mindestens 2,5 Liter Wasser am Tag trinken, denn dank des Wassers wird die Ausscheidung von Stoffwechselabfallprodukten gefördert und die Verdauung unterstützt. Denn eine schlechte Verdauung kann als Nebeneffekt das Bilden von Gasen hervorrufen.

Stress vorbeugen

Wie schon gesagt, ist auch Stress ein Auslöser für die Gasbildung im Darm. Kein Organ wird in Stresssituationen so belastet, wie der Darm. Das kann dann dazu führen, dass dieser auf den Stress, welchen man hat, mit den schmerzvollen Darmgasen reagiert. Deshalb ist es sehr wichtig, sich Zeit zu nehmen, Ruhe zu bewahren und dem Stress vorzubeugen. Auch Sport oder Meditation kann gegen Stress und damit gegen die unangenehmen Begleiterscheinungen in dem Darm helfen.

Lebensmittel gegen Gasbildung

Gegen die lästigen Beschwerden helfen auch Lebensmittel, wie zum Beispiel Fenchel, Anis und Dill. Als Tee wirken sie wohltuend und beruhigend auf den Darm. Die Inhaltsstoffe dieser Pflanzen entspannen die angespannte Muskulatur des Verdauungstraktes und helfen dem Darm dabei die lästigen Gase auszuscheiden.
Kümmel und Kreuzkümmel verhindern Blähungen, Verdauungsstörungen und Krämpfe, indem sie fpr eine gesunde Verdauung sorgen.
Petersilie kann ebenfalls gegen die Gasbildung im Darm verwendet werden und beugt diesem Phänomen durch seinen Verzehr vor.

Wichtig für Menschen, welche unter diesem unangenehmen Phänomen leiden ist, dass sie herausfinden, was die Ursache ihrer Beschwerden ist. Denn nur so kann effektiv gegen diese vorgegangen werden. Die Lebensmittel, welche die Gasbildung verhindern und dem Phänomen so vorbeugen sind immer ein gutes Mittel, was jeder Zeit angewandt werden kann. Doch um die Gasbildung auf lange Zeit und endgültig loszuwerden, sollte man das Problem an seiner Wurzel packen und dafür sorgen, dass es keine Chance hat, wieder zu kommen.

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